SecOpsJan Kahmen8 min Lesezeit

Was bedeutet Cloud-Security?

Die so genannte Cloud-Security umfasst dabei zahlreiche Vorgehensweisen, Technologien und Protokolle. Sie können die Cloud-Sicherheit erhöhen, indem sie sowohl die Umgebung als auch die Anwendung und den Datenspeicher absichern.

cloud-security.png

Inhaltsverzeichnis

Sicherzustellen, dass sämtliche in der Cloud gespeicherte Daten sicher vor potentiellen Angreifern sind, ist ein zentraler Bestandteil eines guten IT-Sicherheitskonzepts. Die so genannte Cloud-Security umfasst dabei zahlreiche Vorgehensweisen, Technologien und Protokolle. Sie können die Cloud-Sicherheit erhöhen, indem sie sowohl die Umgebung als auch die Anwendung und den Datenspeicher absichern. Viele Sicherheitsaspekte im Cloud-Computing liegen in den Händen der Backend-Entwickler. Dennoch können Sie selbst zu einer verbesserten Cloud-Security beitragen. Insbesondere die Konfiguration der Clouddienste, aber auch die Nutzungsgewohnheiten lassen sich beeinflussen - und steigern Ihre Cloud-Sicherheit maßgeblich.

Warum ist Cloud-Security so wichtig?

Während es in den 1990-er-Jahren noch üblich war, Daten lokal zu speichern, liegen sensible Unternehmensdaten heute vorzugsweise in der Cloud. Sie bietet Unternehmen zahlreiche Vorteile einschließlich des ortsunabhängigen Zugriffs und der hohen Skalierbarkeit. Die ständige Verfügbarkeit von Informationen erfordert jedoch, dass Sie die Sicherheitsaspekte im Cloud-Computing überdenken. Insbesondere die Cloud-Security neu zu bewerten ist ein zentraler Aspekt, um Daten sicher in der Cloud speichern zu können. Der Grund für die gesteigerten Anforderungen an die Cloud-Security ist, dass es längst nicht mehr ausreicht, Angreifer räumlich fernzuhalten. Stattdessen sind geschützte Netzwerke, ein sicherer Cloudspeicher und durchdachte Anwendungen die Grundlage für eine sichere Cloud. Dass die Sicherheitsaspekte im Cloud-Computing immer wichtiger werden, hat dabei drei Hauptgründe.

1. Zentralisierung und Speicherung

Dank der modernen Softwarelösungen können Sie private Daten, aber auch sensible Informationen über die Kerninfrastruktur Ihres Unternehmens online abrufen. Die Grundlage dafür ist eine webbasierte Verbindung, die grundsätzlich jederzeit möglich ist. Um diese Informationen zu schützen, ist nicht nur ein sicherer Cloudspeicher notwendig. Auch die Einhaltung der wichtigsten Sicherheitsstandards ist von enormer Bedeutung. Denn wenn man die Security in der Cloud vernachlässigt, könnten Angreifer im großen Stil Daten sammeln. Das Ergebnis wäre ein immenser Datenverlust, der zu einem Imageschaden Ihres Unternehmens führen könnte.

2. Bequemlichkeit und Komfort

Sowohl am Arbeitsplatz als auch im Privatgebrauch vertrauen immer mehr Menschen auf die Cloud. Wenn Sie die zentralen Sicherheitsaspekte im Cloud-Computing berücksichtigen, bietet Ihnen diese Technologie zahlreiche Vorzüge. Dennoch unterschätzen viele Anwender die Bedeutung der Cloudsicherheit. Ein gespeicherter Log-in, ein unsicherer Cloudspeicher oder eine mangelnde Konfiguration bergen ein hohes Risikopotenzial. Das liegt daran, dass sie die Security in der Cloud abschwächen und dadurch ein Tor für Cyberkriminelle öffnen.

3. Potenziale (und Risiken) der Cloud

Das hohe Potenzial der Cloud-basierten Anwendungen ist nicht nur für Unternehmen interessant. Auch Hacker wissen, dass es deutlich einfacher ist, diese Daten abzufangen als es bei zentral gespeicherten Daten der Fall wäre. Selbst eine grundsätzlich sichere Cloud lässt sich mit den richtigen Hilfsmitteln angreifen. Daher sollten Sie unbedingt Wert auf eine umfassende Cloud-Security legen. Zu diesem Zweck definieren die Cloud-Provider vorab so genannte Sicherheitsrollen. Diese legen fest, wie viele User auf die in der Cloud verfügbaren Daten zugreifen können. Dennoch ist es ihnen nicht immer möglich, jeden kundenspezifischen Sicherheitsaspekt zu berücksichtigen.

Die richtige Hardware: Die physische Sicherheit der Cloud

Die physische Security in der Cloud ist ein zentraler Aspekt einer gelungenen Cloud-Security. Das bedeutet: Eine sichere Cloud erfordert ein robustes und sicheres Rechenzentrum, das die benötigte Hardware bereitstellt. Dazu gehören Maßnahmen, die unbefugte Dritte von der Hardware fernhalten. Hohe Sicherheitsmaßnahmen garantieren, dass eine sichere Cloud überhaupt möglich ist. Deshalb sollte die hardwareseitige Umgebung der Cloud-Lösung den Zugriff über definierte Prozesse regulieren. Klassische Beispiele dafür sind Zugangskarten, Schleusen und eine umfangreiche Videoüberwachung. Obwohl diese Schritte auf den ersten Blick wenig mit der Security in der Cloud zu tun haben, sind sie essenziell. Schließlich können Provider eine umfangreiche Cloud-Security nur dann bieten, wenn auch die Basis der Cloud entsprechend geschützt ist.

Gute Softwarelösungen: Die Sicherheit von Cloudanwendungen und Plattformen

Dass Cloud-Anwendungen mitunter sehr komplex sind, macht es umso schwieriger, eine umfassende Security in der Cloud zu gewährleisten. Für eine höhere Cloud Computing Security ist es deshalb notwendig, die Applikationssicherheit bereits beim Entwicklungsprozess zu berücksichtigen. Sind diese Entwicklungen einmal abgeschlossen, helfen regelmäßige Kontrollen dabei, die einzelnen Komponenten auf Schwachstellen zu prüfen. Diese Prüfungen garantieren, dass Sie Ihre Daten sicher in der Cloud speichern können. So erhöhen Sie auf Dauer auch die allgemeine Cloud-Sicherheit. Zusätzlich ist es ratsam, auf ein Cloud-Security-Zertifikat zu achten. Ein solches Zertifikat weist darauf hin, dass es sich um eine sichere Cloud in Deutschland handelt. Zudem bemühen sich zertifizierte Provider darum, Ihre Cloud-Computing-Security stets aktuell zu halten.

Datenschutz: Maximale Informationssicherheit von Cloudspeichern

Die im Rahmen der Datenschutzverordnung erlassenen Gesetze tragen dazu bei, dass Sie Ihre Daten sicher in der Cloud speichern können. Das bedeutet, eine sichere Cloud in Deutschland muss gewisse Richtlinien erfüllen und die sensiblen Informationen schützen. Damit das gelingt, müssen Anbieter solcher Lösungen unterschiedliche Sicherheitsaspekte im Cloud Computing berücksichtigen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei stets, dass den Daten ein sicherer Cloudspeicher zugrunde liegt. Zusätzlich dürfen Dritte keinen Zugriff darauf erhalten.. Eine sichere Cloud in Deutschland greift deshalb auf verschiedene Methoden zurück. Eine gängige Vorgehensweise, um die Sicherheit von Clouds zu steigern, ist es, ein umfangreiches Identitätsmanagement zu realisieren. Dies beinhaltet beispielsweise die strikte Trennung der identifizierbaren Merkmale von den Benutzerdaten. Das hat den Vorteil, dass Sie von der DSGVO-Konformität profitieren und Ihre Daten sicher in der Cloud speichern können. Auch das „Cloud-Gesetz“ trägt maßgeblich zur Sicherheit von Clouds bei. Der Fokus dieser Rechtsgrundlage liegt auf den Beschränkungen, an die Anbieter sich halten müssen. Diese rechtliche Grundlage soll eine hohe Sicherheit von Clouds bieten, kann jedoch auch die eigene Privatsphäre einschränken. Beispielsweise erlaubt es das US-Bundesrecht den Strafverfolgungsbehörden, hier gespeicherte Daten einzusehen.

Identity and Access Management

Um eine sichere Cloud in Deutschland zu gewährleisten, muss jeder Zugriff auf Ihre Systemkomponenten sicher sein. Diesen Bereich der Cloud-Sicherheit bezeichnet man auch als "Identity and Access Management". Dabei handelt es sich um zugrunde liegende Prozesse, die einen unbefugten Zugriff erschweren. Diese Mechanismen steigern die Sicherheit von Clouds, indem sie nur autorisierte Personen auf kritische Systemkomponenten zugreifen lassen. Ein sicherer Cloudspeicher, Hypervisoren und Firewalls sind Elemente, die für die Sicherheit von Clouds wichtig sind.

Last but not least: Sichere Netzwerke und Server

Eine sichere Cloud erfordert vielseitige Sicherheitsmaßnahmen. Damit Sie Ihre Daten sicher in der Cloud speichern können, dürfen geschützte Server und Netzwerke nicht fehlen. Tatsächlich gehören beide zu den wichtigsten Aspekten Ihrer Cloud-Sicherheit. Das hat einen guten Grund: Sowohl die Server als auch das Netzwerk stellen die erste Verteidigungslinie gegen Angriffe von Cyberkriminellen dar. Durch die implementierten Sicherheitsmaßnahmen können Sie Datenströme verschiedener Cloud-Kunden voneinander trennen. Gleichzeitig ermöglicht Ihnen das Vorgehen eine sichere Serverkonfiguration, was die Security in der Cloud deutlich erhöht.

CIS-Benchmarks

Eine bewährte Strategie (“Best Practice”), um die Einrichtung eines Zielsystems so sicher wie möglich zu machen, sind die sogenannten CIS Benchmarks. Diese wurden vom Center for Internet Security entwickelt und umfassen unter anderem diverse Sicherheitsvorkehrungen für Cloud-Anbieter. Somit sind CIS-Benchmarks ein Garant für höchste Cloud-Security.

Neugierig? Überzeugt? Interessiert?

Vereinbaren Sie noch heute ein unverbindliches Gespräch mit einem unserer Produktexperten.

screenshot-dashboard.webp